Eisenkritiker

Die Eisenkritiker sind in der Schweiz am Aussterben. Allerdings gibt es immer noch namhafte Exemplare, die der Eisenbewegung erbitterten Widerstand leisten. Einer davon ist der deutsche Professor Thomas Rosemann, Direktor ausgerechnet des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich. Im Verbund mit der Schweizer Regierung und der WHO steht er dafür ein, dass den Frauen und Kindern ein unbehandelter Eisenmangel zumutbar sei.

Sie orientieren sich dabei an Fiktionen der WHO. WHO glaubt und lehrt sogar beispielsweise ernsthaft, dass Eisenmangel erst bei einer Anämie manifest sei und ein Ferritinwert von 15 ng/ml für alle Frauen und Kinder genüge, obwohl viele dabei krank sind und dieser Wert bei erwachsenen Männern über 100 ng/ml liegt. Die Eisenkritiker mögen es den Frauen und Kindern offensichtlich nicht gönnen, gleichviel Eisen zu haben wie Männer!

Die Eisenkritiker haben vergessen, dass die Frauen menstruieren und dabei regelmässig Eisen verlieren. Sie haben auch vergessen, dass sich die Eisenkonzentration bei jeder Zellteilung halbiert und deshalb bei Kindern wegen ihres Wachstums stets abnimmt. Dadurch entsteht oft ein Eisenmangel, der durch die Ernährung nicht wettgemacht werden kann. Wer einen unteren Ferritinwert von 15 ng/ml fordert, verhält sich frauen- und kinderfreindlich. So jemand befindet sich auf dem unethischen Weg.

Deshalb ist die Eisenbewegung entstanden, die in die Eisenunion EU mündet. (E Pluribus Unum – aus Vielen wird Eins).